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Zusammenfassung

MMT XXIV - 29.11.2008

»Web that works!«

»Web that works!« -
Die 4 goldenen Regeln erfolgreicher Webpräsenzen

 

 

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• Darstellung der Online-Aktivitäten von:
handelsblatt.com, wiwo.de und karriere.de


• Hinter den Kulissen von... XING

•Konzeption erfolgreicher Webseiten:
Der lange Weg vom ersten Briefing bis zum Feinkonzept


• Projektmanagement: How to shrink the elephant

• Corporate Design: Mehr als ein Pflichtenheft…

• Website-Promoting: Dabei sein ist nicht alles

• Danksagung

Dieses Mal kamen knapp 200 Teilnehmer zum Multimediatreff nach Düsseldorf in die Räumlichkeiten der Verlagsgruppe Handelsblatt. Bei dieser Veranstaltung ging es weniger ums Entwickeln, als denn mehr ums Verdienen. Wie hat man Erfolg im Web? Wir suchten Antworten oder zumindest Leuchtpfeile, die Wege durchs Dunkel sozialer, technischer und wirtschaftlicher Komplexität weisen: »Web that works!« Diesmal spannten wir den Bogen von der Idee über die Konzeption, bis zur Stunde der Wahrheit, wenn die Benutzer entscheiden.

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Darstellung der Online-Aktivitäten von:
handelsblatt.com, wiwo.de und karriere.de

| Verlagsgruppe Handelsblatt Economy One |          >> nach oben

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Mark Del Din, Leiter des Portalgeschäftes von economy.one, führte uns durch die Internetaktivitäten des Handelsblatts, zu denen neben dem Flagschiff handelsblatt.com auch wiwo.de und karriere.de gehören. Er beschrieb wie wichtig die richtige Organisationsstruktur ist: Das Portalmanagement hält den Redakteuren den Rücken frei, damit diese sich auf ihre Kernarbeit konzentrieren können. Die Portale wurden rund erneuert, mit dem Ziel, das Angebot zu fokussieren und den Nutzwert für die Besucher zu erhöhen. Eine intelligente Site-Suche und eine starke Verlinkung der Artikel soll den Zugriff auf Informationen beschleunigen. Ein echter Vorteil, gerade wenn die Nutzer einem die Hütte einrennen, weil eine Finanzkrise in den Medien wütet und alle in den einschlägigen Fachmedien nach den Hintergründen suchen. Wie sinnvoll eine Neuausrichtung sein kann zeigt dies: Karriere.de schaffte es durch die klare Positionierung als Portal rund um Bildung und Beruf seine Reichweite um 220% zu erhöhen – und das innerhalb eines Jahres.

Christian Martin stellt anschließend wiwo.de vor. Man hatte erkannt, dass wiwo.de in seiner damaligen Form nur schwer gegen andere Portale bestehen konnte. Man beschloss, sich auf Analysen, Meinungen und konkreten Nutzwert im Bereich Wirtschaft und angrenzenden Bereichen zu konzentrieren. Wiwo.de soll Archivbeiträge mit aktuellen Themen verknüpfen und durch Suchfunktionen sowie einem entsprechenden Redaktionskonzept überzeugen. Die Wirkung der Maßnahmen wurde im Google-Index und mit eigenen internen Indizes verfolgt. Redakteuere schrieben suchmaschinentauglichere Überschriften und Artikel – verwendeten relevante Begriffe und verzichteten auf »lyrische« Umschreibungen. Auch technisch wurde aufgerüstet: Nutzer werden jetzt automatisch auf Angebote weitergeleitet, die ihren Endgeräten entsprechen und die Navigation wurde optimiert, besonders für den mobilen Bereich. Die Erfolge zeigen, dass dies für wiwo.de der richtigen Weg ist.

Arnd Winkelnkemper erläuterte anschliessend die Hintergründe zum Relaunch der Mutterdomäne handelsblatt.com. Die Reichweite sollte steigen und die Nutzerzahlen wachsen. Dafür musste man sich etwas einfallen lassen, weil man gegenüber Mitbewerbern wie spiegel.de zurück fiel. Als Gründe identifizierte man eine verbesserungswürdige Usability und eine unbefriedigende Ausrichtung auf Suchmaschinen.

Im Zentrum des Relaunches standen:
1. Intelligente Vernetzung von Inhalten, um Themenwelten zu erschaffen
2. Integration der Börseninformationen in den Nachrichtenbereich, also die Verbindung von 1 Millionen redaktionellen Artikeln mit Kursdaten
3. Optimale Erschließung von vorhandenen Informationen durch eine Suchfunktion, mit der sich unterschiedlichste Kategorien verknüpfen lassen und Quervernetzungen gefunden werden, wie beispielsweise zwischen Unternehmen und Personen
4. die Einrichtung eines geschlossenen Bereichs, in dem der Benutzer interessante Dienste findet, die ihn an das Portal binden. So will man unabhängig werden vom »Google-Flow«, dem zufälligen Vorbeiströmen von Nutzern der Suchmaschine(n).

Das Konzept die Nutzer über Funktionalitäten und Features zu binden ist für handelsblatt.de aufgegangen.

Mark Steinberg berichtete über den Relaunch von karriere.de, das bisher Artikel aus dem Handelsblatt übernommen hat. Es soll ein Ratgeberportal werden, das Inhalte spezifisch aufbereitet, also ein eigenes redaktionelles Profil aufbauen. So soll eine vermarktungsrelevante Reichweite entstehen, rund um ein eher »statisches« Thema: Karriere. Karriere.de zielt auf die Nische zwischen Job-Portalen und allgemeinen Ratgeber-Portalen.

karriere.de konzentriert sich auf drei Themen: Bildung, Beruf und Bewerbung. Mit einer Keyword- Anlayse hat man diese Kategorien genauer spezifiziert und daraus einen Zielkorridor entwickelt, den Mark an einem »Alter gegen Aufstieg«-Digramm veranschaulichte. Was genau die Einheit für »Aufstieg« ist blieb offen, aber das Konzept funktioniert. Der Relaunch vervierfachte die Page-Impressions und verdreifachte die Zahl der Besuche.

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Hinter den Kulissen von... XING

| Dr. Johannes MainuschXING |          >> nach oben
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Dr. Johnnes Mainusch liess uns hinter die Kulissen von XING schauen; genauer: hinter das Engineering@XING. Mit 6,5 Millionen Mitgliedern ist XING aktuell die größte Business-Plattform in Deutschland; eine Plattform deren Business Modell tatsächlich funktioniert. Ca. 45.000 Mitglieder sind im Durchschnitt gleichzeitig online und es werden möglicherweise bald doppelt so viele sein. Die Anforderungen an die Entwicklung sind entsprechend hoch. Der Kern von XING ist in PERL entwickelt, und sitzt auf einer MySQL-Datenbank. Andere Teile nutzen Ruby on Rails. Die Applikation läuft aktuell auf mehr als 200 Servern in zwei Rechenzentren mit einer durchschnittlichen Reaktionszeit von 2 Sekunden. XING entwickelt testgetrieben; mit 40 Entwicklern, die 50 Releases im Jahr liefern, in 16 Sprachen.

Johannes Mainusch zeigte zur Abschreckung die System-Landschaft eines Konzerns, ein gordisches Labyrinth, das Ergebnis von »Nicht-Refactoring«. Dies versucht XING zu vermeiden. XING - »formerly known« als openBC - setzt dabei neuerdings auf SCRUM, eine agile Entwicklungs-Methodik. Das erste Projekt mit SCRUM läuft gerade, das Ergebnis steht noch aus, aber die Stimmung ist gut.

XING arbeitet eng mit seinem Entwicklungspartner zusammen: publica. Johannes Mainusch versicherte, dass Vertrauen die Voraussetzung ist, um effektiv zu entwickeln. XING hat sich vor dem Börsengang für »inhouse engineering« entschieden. Die Basis ist Ruby on Rails; weil es unter anderem als Skriptsprache schnell in der Entwicklung ist. Die Eckdaten: XING ist ein Mac-basiertes Unternehmen; Versionskontrolle in svn; Issue tracking in jira; monitoring in munin.

Johannes Mainusch schätzt, dass 30% aller IT-Projekte scheitern und 30% mit Ach und Krach in Zielnähe zusammenbrechen; im magischen Dreieck zwischen Anforderung, Kosten und Zeit. Eine wichtige Ursache sind unklare Projektaufträge und die »Wasserfall«-Mentalität. Die Alternative ist agile Entwicklung, wie beispielsweise SCRUM.

SCRUM priorisiert nach dem »Business Value«. Wichtig ist die Aufteilung in klare Aufgaben, damit diese sinnvoll priorisiert und eingeschätzt werden können. Kommunikation ist dabei alles. Johannes Mainusch hält IT-Projekte für komplizierter als andere Projekte, »... weil sich niemand was darunter vorstellen kann«. Von den Komponenten der »Agilen Entwicklung« hob er die test-getriebene Entwicklung und das Refactoring hervor, sowie die Umkehrung des Commitments: Termin statt Funktionalität.

Abschließend zitiert er Dean Leffingwell »Any development at scale is distributed development...«. Konsequenterweise versucht XING in Barcelona ein zweites Team aufzubauen, parallel zu den Hamburger Entwicklern.

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Konzeption erfolgreicher Webseiten:
Der lange Weg vom ersten Briefing bis zum Feinkonzept.

| Denis Wildschütz & Oliver WahlerBB&K |          >> nach oben
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Denis Wildschütz und Oliver Wahler führten uns auf den langen Weg von der Idee zum Konzept. Im Berufsleben beschreiten sie diesen für BB&K, im Spannungsfeld von E-Branding und E-Learning. Ihrer Erfahrung nach sind Kunden verliebt in das Wasserfall-Modell, und Softwareprojekte neigen zum Scheitern. Warum ist das so? Ihre Antworten: Projektziele werden nicht rechtzeitig definiert und es gibt oft kein Konzept. Aber der Teufel steckt in den Details, und die sind in jedem Projekt anders.

Am Beispiel des Winchester-Hauses in San Jose, veranschaulichten sie die Folgen von Konzeptlosigkeit. Die Eignerin baute immer weiter an diesem Haus, weil ihr Aberglaube sie immer weiter vorantrieb, ohne Plan, bis zu ihrem Tod. So nicht! Expansionssauganlagen, Parallel-Abstell-Schiebe-Kipp-Türen und Weihnachtssterne? Wie bringt man solche Themen ins Netz? Am besten mit einer gründlichen Vorbereitung und einem Plan.

Webseiten drehen sich um Content, Context und User. Diese Aspekte sollte man sich genau anschauen, um ein wirkungsvolles Konzept zu bauen. Ach ja, dann ist da noch der Kunde, mit seinen »Visionen« und seiner häufig verwirrten und unkonstruktiven Art. Der Kunde zerlegt sich häufig in viele Stakeholder, die alle eigene Vorstellungen haben. Denis und Oliver raten in diesem Fall: »Verstehe ihre Perspektive, ihr Vokabular und ihre persönlichen Motive«, »Involviere alle relevanten Parteien« und »Reden, reden, reden!«. In Werbesprache: Kommuniziere!

Hinterfrage Briefings, denn weiß der Kunde wirklich was er braucht? Man sollte immer fragen: »Warum?«; um zum Kern des Problems vorzustoßen und nicht dran vorbei zu zielen. Schließlich arbeitet man nicht für den eigenen Kunden, sondern für dessen Kunden. Finde heraus, wer die Kundes-Kunden sind und wie sie ticken. Was sind deren wahre Bedürfnisse. Denis empfahl, den User durch User Interviews, Onsite-Befragungen, Traffic-Analysen und Usability-Tests kennen zu lernen. Ein neueres Instrument sind Affinity-Diagramme bzw. Mentale Modelle (mental models). Aber auch Searchlog liefern wichtige Erkenntnisse.

Zum Umgang mit Kundes-Kunden nannten beide die goldenen Regeln:
1. Greif dir die richtigen Leute
2. Stellt die richtigen Fragen
3. »Start small!« Wenig ist besser als gar nichts.

Zwischen Kunden und Kundes-Kunden steht der Content. Denis und Oliver empfahlen: einen Content-Audit, um »rot« auszusortieren. »rot« steht für Redundant, outdatet oder trivial, und klingt im Englischen viel dramatischer. Content Maps, um Beziehungen, Genres und Muster zu erkennen; und natürlich das zeitlose Instrument der Sitemap, um tote Bereiche zu identifizieren. Mit diesen Erkenntnissen reduziert man Content auf seine wertvollen Bestandteile und strukturiert sie sinnvoll.

Nach der großen Pizzaschlacht weckte ein dramatisierter Boss-Werbespot alle aus dem Verdauungskoma. Weiter ging es mit »Inspiration« – Was ist das? »... mit mentaler Kraft neue Ideen hervorbringen.« Woher kommt sie? Am besten schaut man sich die Wettbewerber des Kunden an. Manche nennen das »Klauen«, aber naja ... man sollte sich generell bei »sehenswerten Experten« orientieren, beispielsweise Preisträgern oder Top-Blogs. Und dann bitte nicht! einfach klauen, sondern damit arbeiten, um etwas neues Unkonventionelles zu schaffen.

Man sollte mit »Experten« reden, Menschen, die tatsächlich mit den Endkunden zu tun haben, wie beispielsweise Verkäufer oder Außendienstmitarbeiter. Es hilft, zu wissen, was gerade im Bereich der Nutzeroberflächen passiert, etwa bei Spielen oder Mobilfunk. Wenn man Erkenntnisse findet, sollte man diese aufschreiben, um sie zu besprechen, zu bewerten und zu verbessern. So entwickelt man Konzepte, grenzt diese ein und destilliert daraus eine Lösung.

Transparenz bringt Ideen in die Entwicklung. BB&K arbeitet hier mit Personas, also der expliziten Beschreibung von Referenznutzern. Um diesen herum baut man Szenarien. Aus denen ergeben sich Anforderungs- und Funktionslisten, die mit einer Mindmap kombiniert werden. Ein Konzeptmodell hilft allen Beteiligten sich einen Überblick über das Projekt zu verschaffen. Ein kontrolliertes Vokabular hilft ein gemeinsames Verständnis zu erzeugen und verringert Missverständnisse. Schreibt man das auf, hat man einen »Wording Guide«. Prototypen machen das Projekt für den Kunden greifbar.

Es folgten weitere drei goldene Regeln zum Schluss:
1. Dokumentiere nicht zum Selbstzweck
2. Wähle die passenden Tools
3. Teste früh

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Projektmanagement: How to shrink the elephant

| Ingo Eck & Sebastian Stuteedoras |          >> nach oben
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Ingo Eck und Sebastian Stute von edoras tauchten dann in die Untiefen von IT-Großprojekten ab. Wie managt man sie - »How to shrink the elephant«? Für sie ist die Grundlage für erfolgreiche Großprojekte eine »Kultur der Verbindlichkeit«, oder anders ausgedrückt: man muss sich auf die Aussagen des anderen verlassen können. Dafür baut man entsprechende Organisationsstrukturen und Rollen auf. Dazu muss der Kunde »erzogen« werden.

Dann ist da noch die Mitarbeiterqualität. Ihre Empfehlung ist, mit Korrekturfaktoren zu arbeiten, welche die Zeitangaben der Mitarbeiter relativieren, damit das Gesamtprojekt funktioniert. Die andere Seite der Mitarbeiter ist deren Sozialverhalten, dass zum Kunden passen muss, damit die Atmosphäre stimmt. Aber auch die wirtschaftliche Seite muss stimmen. Verhandlungen mit dem Kunden müssen eine transparente funktionierende Projektfinanzierung ergeben, egal wie hart sie sind. Puffer müssen sein, um bei Problemen den notwendigen Spielraum zu haben. Dabei sollte man auch darauf achten wie der Kunde fakturiert, um nicht von ausbleibenden Zahlungen überrascht zu werden.

Ingo betonte wie wichtig es ist, neben dem Umsetzungsgeschäft, den Kunden zu entwickeln, indem man ihm neue Projekte vorschlägt und die Möglichkeiten auslotet. Dabei soll man durchaus an seine Grenzen gehen, sich aber nicht übernehmen, auch wenn der Kunde noch so prestige-trächtig ist.

Wenn das Projekt dann beginnt, müssen Anforderungen erhoben werden, die scharf und einfach sein sollten, so dass der Kunde sie versteht. Das Motto sollte sein: »Versprich wenig, halte ALLES!« Man sollte auch aufpassen wie viel Interaktion der Kunde verträgt: Manche wollen mitarbeiten, andere wollen nur Ergebnisse sehen.

Sebastian betonte die Bedeutung des Wissenstransfers für Projekte. Tools sollten nur eingesetzt werden wo sie Sinn machen. Edoras arbeitet mit nur zwei Tools: dem Wiki Confluence und dem Bugtracker Jira.

Als eine Kernaufgabe des Projektmanagement sieht Sebastian, den Kundendruck von den produzierenden Mitarbeitern fern zu halten, damit die sinnvoll arbeiten können. Edoras hat für die menschlichen Seiten eine »Survial Guide« für den »Producer«. Man sollte sie in den Konzeptionsprozess einbinden, um sie zu motivieren und nicht als »Umsetzungsmaschine« zu isolieren. Dies gehört mit zur Qualitätssicherung, die nicht dem Zufall überlassen werden darf, sondern systematisch arbeiten muss, bevor der Kunde die Ergebnisse sieht.

Drittdienstleister, sprich »Freelancer«, sind eine gute Möglichkeit um Kompetenzen einzukaufen und Risiko auszulagern. Man sollte sich hier überlegen, wie man zusammenarbeitet, wobei edoras hier eher auf eine längere Zusammenarbeit setzt.

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Corporate Design: Mehr als ein Pflichtenheft…

| Christoph Scheufelddesignverign |          >> nach oben
» Vortragsfolien auf Anfrage unter contact@designverign.de
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Den Abend beschloss Christoph Scheufeld von designverign über Corporate Design. Seine Mission definiert er als, den Versuch das Alleinstellungsmerkmal des Kunden zu finden und zu kommunizieren. Dieses Alleinstellungsmerkmal soll nach innen motivieren und nach außen strahlen. Für Christoph ist Corporate Design ein Prozess. Seine Buchempfehlung: »Corporate Design« von Rayan Abdullah und Roger Hübner.

Anhand eines praktischen Beispiels, einer Kandidatin aus dem Publikum, veranschaulichte er den Prozess. Nur anhand des Aussehens wurde gerätselt, was hinter ihr steckt: Beruf, Lieblingsfarbe, etc... Genau das machen wir mit den Unternehmen, die uns im Alltag begegnen. Der Sinn des Corporate Designs ist es, diesen Eindruck zu steuern, eine Marke zu etablieren. Die Aufgabe des Designers ist es, die Authentizität in einem Unternehmen zu finden und darzustellen; sie auf jeden Mitarbeiter zu übertragen. Dies ist die Corporate Identity.

In einem weiteren Gruppenexperiment zeigt Christoph, wie der »innere Schweinehund« funktioniert und wie er sich hartnäckig gegen Veränderungen stemmt. Corporate Design kann nur funktionieren, indem man Einsicht und Verständnis für die Veränderungen erzeugt.

Das Ziel des Designers ist es, durch den Aufmerksamkeitsfilter des Kunden zu kommen. In der Regel geht dies nicht mit einem Produkt, sondern nur mit einer Marke für alle Produkte. Gute Qualität reicht nicht mehr aus, um sich zu differenzieren; man muss eine starke Marke aufbauen. Deshalb ist Design ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, denn Design funktioniert in Sekundenbruchteilen, wo Kommunikation Minuten braucht.

Wirkungsvolles Design ist folglich Gold wert, aber wer kann es bezahlen? Nicht jeder hat den Etat von Mercedes oder der Deutschen Telekom. Hier muss man den Kompromiss finden, um das Mögliche zu erreichen und das Schlimmste zu verhindern.

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Website-Promoting: Dabei sein ist nicht alles

| Sebastian Erlhofermindshape |          >> nach oben
» Vortragsfolien zum Download

Leider fiel Sebastian Erlhofer verletzungsbedingt für diese Veranstaltung aus. Nichts desto trotz hat er seinen Vortrag als Handout aufbereitet und allen Teilnehmern als Ausdruck zur Verfügung gestellt. Für diese vorbildliche Tat möchte sich das ganz MMT-Team im Namen aller Teilnehmer nochmal ganz herzlich bedanken.

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Partner, Sponsoren & Helfer          >> nach oben

Ohne die Unterstützung von Außen lässt sich so eine Veranstaltung nicht realisieren und schon gar nicht zu diesem Preis – so bedanken wir uns an dieser Stelle bei unseren Partner und Sponsoren, die uns einen unbeschwerten Thementag ermöglichten – Vielen Dank!

Zudem gilt ein besonderes Dankeschön den fleißigen Fotografen beim Multimediatreff, die so einige Schnappschüsse eingefangen haben... Stefan Nitzsche und Christina von Poser sei Dank!

 

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